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Umweltpolitik

Bsirske: Klimaschutz-Konferenz muss ein Erfolg werden

 

06.12.2009

„Kopenhagen muss ein Erfolg für den Klimaschutz werden“, betonte Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Vorfeld der Klimaschutz-Konferenz. „Alle Untersuchungen zeigen: Je später wir mit dem notwendigen Aufbau einer kohlenstoffarmen Weltwirtschaft beginnen, desto höher werden die Kosten.“ Das gelte vor allem für Nationen wie China oder Indien, deren Ökonomien sich in rasanter Entwicklung befänden.

 

Ziel müsse sein, die globalen Treibhausgas-Emissionen bis 2050 mindestens zu halbieren, so Bsirske. Die Europäische Union habe mit der Verpflichtung, die Emissionen bis 2020 um 20 Prozent zu reduzieren und der Bereitschaft, das Ziel noch einmal zu erhöhen, wenn die anderen relevanten Staaten sich auf vergleichbare Ziele verständigten, wichtige Signale gesetzt. „Deutschland und die EU können sich der Unterstützung der internationalen Gewerkschaftsbewegung sicher sein, wenn sie versuchen, die Verhandlungspartner durch begrenzte Vorleistungen unter Druck zu setzen, ihrerseits verbindliche Zielvorgaben zu akzeptieren“, betonte der ver.di-Vorsitzende. Insbesondere die Hauptemittenten USA und China müssten ihrer Verantwortung als globale Führungsnationen auch im Klimaschutz endlich gerecht werden.

 

Zugleich müsse der Übergang zur kohlenstoffarmen Wirtschaft sozial abgesichert werden. Das erfordere sowohl einen Ausgleich zwischen Industrienationen und Entwicklungsländern als auch einen sozialen Ausgleich für Beschäftigte, deren Arbeitsplätze im Zuge der Umstrukturierung wegfielen.

 

Geld für notwendige Transferleistungen – vom Vorruhestand bis hin zu Qualifizierungsprogrammen für neue Jobs - sei vorhanden. Wenn die Emissionsrechte im europäischen Emissionshandel wie beschlossen ab 2013 versteigert würden, flössen mehr als 10 Milliarden Euro jährlich allein in die Kassen des deutschen Finanzministers. Dieses Geld solle überwiegend für die stärkere Förderung von Energieeffizienz, erneuerbaren Energien und modernen Kraftwerkstechnologien ausgegeben werden, jedoch müssten hieraus auch die sozialen Kosten des Strukturwandels bezahlt werden, forderte der Gewerkschafter.

 

 

ver.di ruft auf zur Unterstützung der Online Petition

Supermarktketten drücken ihre Lieferanten im Preis und setzen unfaire Einkaufspraktiken ein. Die Leidtragenden dieser preisaggressiven Einkaufspolitik der Supermarktketten sind Arbeiter/innen in der Produktion hierzulande und in Entwicklungsländern sowie Beschäftigte im Verkauf. Hunger­löhne, miserable Arbeitsbedingungen, Überstunden und zunehmend unsichere Arbeitsverhältnisse sind die Folge. Unterzeichne den Appell an Edeka, Rewe, Aldi, Lidl und Metro! Fordere sie auf, beim Einkauf Arbeits- und Menschenrechte zu achten und ökologische und soziale Standards einzuhalten.

www.unfairen-einkauf-stoppen.de.

Die Online-Petition hatte bis zum 2.7.09 schon fast 1000 bestätigte Teilnehmer/innen

 

Verändert die Klimapolitik die deutsche Energielandschaft?

Statement von Erhard Ott, Leiter des Fachbereichs Ver- und Entsorgung auf der 11. Handelsblatt-Jahrestagung "Energiewirtschaft 2004" vom 20. bis 22. Januar 2004 in Berlin.

 

'Aufbruch in eine neue Zeit - Chancen der Erneuerbaren Energien nutzen'

Erklärung "Aktionsbündnis Erneuerbare Energien", 01. September 2003

 

ver.di schafft Grundsätze für ein Energiekonzept

 

Die Politik der nachhaltigen Entwicklung lebt, aber sie bleibt eine Schnecke

Bewertung der Ergebnisse des Weltgipfels für Nachhaltige Entwicklung (WSSD) von Uwe Wötzel, Referat Umweltpolitik/Regulierung, ver.di-Bundesvorstand

 

Vortrag auf der Konferenz des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB)

16. bis 18. Juni 2002 in Sevilla (Spanien). Die Europäische Gewerkschaftsbewegung und Nachhaltige Entwicklung vor dem Johannesburg-Gipfel - eine Europäische Strategie für die Qualität der Arbeit und den Umweltschutz. Gewerkschaftlicher Beitrag: Antwort auf die Vorschläge und größeren Hindernisse in Bezug auf die Realisierung der vorgeschlagenen Ziele (Word Dokument). Reinhard Klopfleisch, Ver.di, für die Europäische Vereinigung der Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes (EPSU).

 

 

Gewerkschaften fordern Gesetz

zum Ausbau und Erhalt der Kraft-Wärme-Kopplung. Gemeinsame Erklärung der Vorsitzenden der Gewerkschaften ÖTV, IG Metall, IG BAU und DAG (26.01.01).

 

 

ÖTV-Positionspapier zum Kraft-Wärme-Kopplungs-Ausbaugesetz der Bundesregierung in Verbindung mit Klimaschutz und Beschäftigung im Energiesektor



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