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Bündnis für Arbeit und Umwelt

 

In einem ersten Schritt stellt ÖKOline hier einige Materialien zum Thema zur Information bereit.


Schon jetz sind fast 1.4 Millionen Menschen in der Bundesrepublik durch Umweltschutz beschäftigt. Umweltschutz ist außerordentlich beschäftigungswirksam und hat ein hohes Innovationspotenzial. Klimaschutz schafft neue zukunftsfähige Arbeitsplätze. (vgl. Studie des Prognos-Instituts (2001)

 

1. Bündnis für Arbeit und Umwelt im Bündnis für Arbeit (Fachdialog Umwelt im Bündnis für Arbeit)

Das Bündnis für Arbeit und Umwelt als Begriff hat der DGB erstmals in seinem Positionsapapier zum Fachdialog Umwelt: Arbeit und Umwelt im Bündnis für Arbeit aufgegriffen. (April 1999, vgl. oekoline gewerkschaftliche Positionen). Daraufhin führten der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Hans-Böckler-Stiftung, die Friedrich-Ebert-Stiftung, und der Deutsche Naturschutzring eine gemeinsame Tagung: "Bündnis für Arbeit und Umwelt" im Reichstag in Berlin durch. Die Tagung fand ein auch für die Veranstalter erstaunlich großes Interesse und eine großes Medienecho. Danach wurde auch der Fachdialog Umwelt im Bündnis für Arbeit eingerichtet. Fachdialog Umwelt im Bündnis für Arbeit:

Weitere Informationen in www.bmu.de, dort weiter Themen B - Bündnis für Arbeit und Umwelt. Dort sind alle aktuellen Informationen verfügbar.

 

2. Bündnis für Arbeit und Umwelt:

Projekt energetische Gebäudesanierug kann bis zu 200.000 neue Arbeitsplätze schafften. Für dieses Projekt setzen sich inbesondere die IG BAU und der DGB ein.

In einem Aktionsbündnis, der Bundesinitiative Jetzt unter der Schirmherrschaft von Ernst von Weizsächer, MdB und ehemaliger Präsident des Wuppertal Institus für Klima, Umwelt, Energie, wird gemeinsame Lobby-Arbeit betrieben.

www.initiative-jetzt.de

 

Eine kurze lokale Projektdarstellung zur Umsetzung beispielhaft für Berlin hier mit Klick (Berliner Bündnis für Arbeit)

 

3. Bündnis für Arbeit und Umwelt:

Beispiel Klimaschutz - Energiewirtschaft

Mit der Liberalisierung der Energiemärkte wurden ca. 60.000 Arbeitsplätze in der Branche vernichtet. Der Konzentrationsprozess schreitet voran. Wie dennoch neue Arbeitsplätze geschaffen, bzw. erhalten werden können mit Klimaschutz zeigen die beiden Beiträge als pdf-Datei.

Folien Stromwirtschaft

Fachbeitrag -Wipo

 

4. Bündnis für Arbeit und Umwelt

Beispiel Erneuerbare Energien

Ausgangspunkt für die positive Entwicklung in Deutschland war das Stromeinspeisungsgesetz von 1991 für die Windkraft, die erfolgreichen Rahmenbedingungen wurden mit dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz vom März 2001 gelegt. Seither expandiert die Branche und schafft neue zukunftsfähige Arbeit:(allein über 35.000 in der Windkraft)

Wie sich die Entwicklung bis Anfang 2001 darstellte, zeigt die beigefügte pdf-Datei (4MB groß!),die uns freundlicherweise vom Bundesverband Windenergie überlassen wurde.

Die IGM setzt sich schon seit langem für den raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien im Interesse von Klimaschutz und Arbeit ein. (vgl. oekoline, gewerkschaftlich. Positionen, IGM, blue paper) . Das Potenzial an neuer Arbeit für den Bau, Planung, Pojektierung, weltweiten Vertrieb und Wartung für alle Anlagen der Erneuerbaren Energien ist riesig. Pro erzeugte Menge Strom sind erneuerbare Energien um den Faktor 10 bis 15 arbeitsintensiver als fossile oder atomare Großanlagen.

ÖTV bzw. Ver.di setzen sich besonders für die Kraft-Wärme-Kopplung mit fossilen und erneuerbaren Energieträgern ein. (vgl. unter gewerkschaftliche Positionen, Ver.di) Auch ergibt sich eine deutlich positive und dezentral wirkende Beschäftigungswirkung. Infos auch unter

 

www.bkwk.de und Arbeit und Ökologie

 

zwei Forschungsprojekte der Hans-Böckler-Stiftung, zur Konkretisierung und Umsetzung einer sozial-ökologischen Reform im Sinne des DGB-Grundsatzprogramms.

 

Erste Infos: erstellt von S.Leittretter



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